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Wissenswertes aus dem digitalen Raum

6 Online Marketing-Trends, die B2B-Unternehmen 2019 nicht verpassen sollten

10.01.19 18:53
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by Julia

Ist Ihre Marketing-Strategie gerüstet für das Jahr 2019? Wir haben 6 Marketing-Trends für das neue Jahr antizipiert. 

Trend 1:
Die Wirkung von Content Marketing nimmt ab

Der Hype um Content Marketing ist im letzen Jahr etwas abgeflacht und Informationen für potentielle Kunden zur Verfügung zu stellen, ist zur Normalität geworden. Die Flut an Informationen hat daher enorm zugenommen, die Qualität hat aber gelitten. Inhalte zu produzieren, die das eigene Unternehmen im Bestem Licht strahlen lassen, funktionieren nicht. Um aus der Masse heraus zu stechen wird es enorm wichtig werden, sich in die eigene Zielgruppe versetzen zu können und genau zu wissen, welche Probleme diese zu lösen versucht.

Unser Tipp - Setzen Sie auf strategischen Content und Video Content

Statt nur Content zu produzieren, um möglichst viel Informationen bereit zu stellen, sollten die Inhalte entlang der Customer Journey entwickelt werden. Welche Informationen braucht die Zielgruppe, um eine Entscheidung zu fällen. Gerade bei B2B-Unternehmen entscheidet nicht nur eine Person. Es gilt herauszufinden, welche Personen bei der Investition involviert sind und welche Bedürfnisse sie haben. 

Video Content wird von vielen Experten als grosser Trend im Jahr 2019 vorhergesagt. Es wird auch schnell klar wieso: Die Produktion von Videos ist extrem einfach geworden. Man braucht nur ein Smartphone und ein gutes App und schon kann jeder als Videoproduzent brillieren. Mit Videos kann man einfach einen Einblick in das eigene Unternehmen geben oder den Aspekt der persönlichen Beziehung in den Vordergrund stellen. Den Möglichkeiten sind fast keine Grenzen gesetzt: E-Learning-Videos, Einblicke in die Produktion, Produktvideos, Expertentipps oder Kundenmeinungen.  Ein Video ist an Authentizität kaum von einem anderen Medium zu übertreffen. Zudem wird Video Content von vielen Social Media-Algorithmen bevorzugt und erreicht meist mehr Nutzer als Bild oder Text Posts.

 

Trend 2:
Voice Search wird häufiger verwendet

Haben Sie schon einmal eine Voice Search bedient? Mit Siri, Alexa dem Google Assistant oder Cortana gesprochen? Sie befinden sich damit in der Mehrheit.

Mit virtuellen Assistenten gehen wir anders um, als mit textbasierter Google Suche. Wir sprechen wie mit einer Person und stellen Fragen wie beispielsweise: "Wie lange hat heute die Post in Vaduz geöffnet?". Bei Google würden wir eher nach "Öffnungszeiten Post Vaduz" suchen. Aufgrund dieser Änderungen oder Erweiterung im Suchverhalten, müssen wir entsprechend auch unsere Websites anpassen. 

Unser Tipp - Seiten und Inhalte schneller als die Konkurrenz für Voice Resultate optimieren 

Die Antworten, die virtuelle Assistenten geben, finden sie in den obersten drei Suchresultaten. Somit wird Suchmaschinenoptimierung noch wichtiger als zuvor. Teilweise sind bei herkömmlichen Suchresultaten sogenannte Featured Snippets (siehe Bild unten) enthalten. Gibt es zur entsprechenden Anfrage ein solches, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Google genau dieses Resultat ausspielt.

 

Da an virtuelle Assistenten meist ausformulierte Fragen gestellt werden, sollten auch Seiten dementsprechend aufgebaut werden. Wir empfehlen Fragen und kurze Antworten in Beiträgen zu integrieren, damit Google ein einfaches Spiel hat, die eigene Seite aufzunehmen. 

 

Trend 3:
Online Werbung wird teurer – Conversion Optimierung kritisch für den Umsatz

Die Zeiten, in denen man mit organischen Facebook-Beiträgen seine Follower erreicht hat, sind schon lange vorbei.  Unternehmen setzen auf diverse Werbekanäle wie Google Ads, Facebook Ads oder LinkedIn Ads um mehr potentielle Kundschaft auf die eigene Website zu locken. Der Kauf einer Werbeschaltung funktioniert auf diesen Kanälen über eine Auktion. Mehr Nachfrage bedeutet daher auch höhere Kosten. Anstatt immer mehr Geld in die Werbung zu stecken, um einen Anteil der Zielgruppe auf die eigene Seite zu bringen, wird es wichtiger werden die relevanten Kanäle und Strategien zu identifizieren und darauf zu setzen Besucher auf der Website schneller in Kontakte umzuwandeln. Aus diesem Grund wird der Conversion-Optimierung von Webseiten mehr Aufmerksamkeit geschenkt, was bedeutet, dass mehr Besucher auf der Website zu einem Abschluss bzw. Kauf gebracht werden. Am datengetriebenen Marketing führt daher auch für KMU's kein Weg mehr vorbei.

Unser Tipp - Fokussiere auf Conversion-Optimierung

Es gibt keine statischen Websites. Die Benutzerfreundlichkeit einer Website sollte laufend getestet werden. Jeder Kunde und jeder Mitarbeiter ist auch ein Tester. So sollte nach Feedback gefragt und auch darauf eingegangen werden. A/B-Testing wird in unseren Breitengraden noch relativ wenig genutzt und wird 2019 mehr aufkommen. So können Hypothesen zur Verbesserung der Conversion-Optimierung einfach getestet und umgesetzt werden. 

 

Trend 4:
Potentielle Kunden wollen relevante Informationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Der Verkaufstrichter (Sales Funnel) wird immer wichtiger. Ein Besucher auf Ihrer Website möchte vielleicht zu Beginn seiner Customer Journey noch nicht wissen, dass Ihr Unternehmen das innovativste Produkt auf dem Markt hat. Der potentielle Kunde hat vielleicht noch gar nicht herausgefunden, dass er einen Kauf tätigen wird sondern recherchiert noch, wie er ein Problem lösen kann. Der Fehler vieler Unternehmen liegt darin, dass einem potentiellen Kunden online gleich das Produkt oder der Kontakt mit einer Vertriebsperson angepriesen wird und nicht zuerst eine Beziehung aufgebaut wird. 

Unser Tipp - Marketing-Automatisierung für eine wertstiftende Kommunikation mit potentiellen Kunden nutzen

Nicht nur wegen der strengeren Datenschutzverordnung werden Marketing-Experten noch mehr darauf achten müssen, Individualisierung zu nutzen, ohne die Zielgruppe zu belästigen. Personalisierte, hilfreiche Kommunikation wird im kommenden Jahr nicht mehr nur ein nice-to-have sein, sondern zu einem must-have werden. Wenn so der Kunde in den Mittelpunkt des Marketings gestellt wird, rückt das klassische Kampagnen- und Newsletterdenken in den Hintergrund. Dank Marketing-Automation entscheidet nicht das Unternehmen, wann Kampagnen versendet werden, sondern der Kunde durch sein Verhalten. Die einzelnen Massnahmen und Aktionen nutzen Daten, um den (potentiellen) Kunden durch seine User Journey zu begleiten. Selbstverständlich DSGVO-konform.
Ein weiterer Vorteil von Marketing-Automation ist die Verschmelzung von Marketing und Vertrieb, welcher die Silos der beiden Abteilungen abbaut. 
Auch die Marketingkanäle, wie Facebook, Google Ads, LinkedIn, etc., müssen – passend zur Zielgruppe – in die Automatisierungs-Strategie integriert werden. 

Trend 5:
Vom Buzzword zur Realität: Chatbots setzen sich 2019 durch

Die Geschwindigkeit von unserem Kommunikationsbedürfnis ändert sich rasant. Potentielle Kunden möchten möglichst schnell Lösungen für Probleme finden und die Toleranz für Verzögerungen sinkt laufend. Chatbots stellen eine interessante Möglichkeit dar, dieses Bedürfnis nach One-on-One Kommunikation zu befriedigen. Ausserdem können durch Chatbots enorm viele Daten zu den Bedürfnissen von Kunden erhoben werden. 

Unser Tipp – Testen Sie Chatbots! No risk – much fun!

Chatbots auf der Website und Facebook Messenger setzen sich 2019 durch. Da immer mehr Anbieter Chatbots integrieren, wird der Aufwand für die Implementierung auf ein lächerliches reduziert. Schon mit einem Tag Aufwand kann ein einfacher Chatbot geplant, konfiguriert und gestartet werden.

 

Trend 6:
Account Based und Vertical Marketing –Branchen- und Unternehmensspezifische Ansprache

Account Based Marketing ist in den USA bei B2B-Unternehmen bereits weit verbreitet. Bei uns tasten sich Unternehmen erst an diese Marketing-Methode heran. Aber was ist Account Based Marketing oder abgekürzt ABM überhaupt? Wie der Name impliziert wird das Marketing bei dieser Methode auf spezifische Buyer Profile (Unternehmen), also Wunsch Accounts ausgerichtet. Vertical Marketing zielt auf einzelne Industrien ab. Dabei konzentriert sich die Content Strategie auf spezifisch ausgewählte Unternehmen oder Branchen.

Unser Tipp: B2B Firmen in Nischenmärkten profitieren besonders von ABM

Für Unternehmen die ihre Zielkunden oder Zielbranchen kennen, bietet LinkedIn gute Möglichkeiten ABM zu testen. Eine durchdachte ABM Kampagne reduziert Streuverluste und Kosten für Werbeschaltungen. 

 

Fazit: Neue Technologien für sich nutzen, bevor sie alle gebrauchen

Die Entwicklung zeigt einmal mehr, dass man als Unternehmen schnell reagieren muss, um die Chancen neuer Technologien und Methoden für sich zu nutzen. Die grossen Erfolge feiern die Early Adopter bzw. die Early Majority. Innovation gewinnt! Je mehr Unternehmen dieselbe Strategie fahren, desto geringer ist der Effekt. Innovationsfreudige Unternehmen gewinnen das Rennen um die Marktanteile häufig durch das richtige Timing und stellen auf diese Weise sogar kapitalstärkere Unternehmen in den Schatten. 

Neue Technologien schaffen in Windeseile neue Möglichkeiten und Chancen. Eine stetige Weiterbildung ist für Marketing- und Vertriebsleiter die erfolgreich sein wollen unumgänglich.

Erfahren Sie zum Beispiel mehr über die Möglichkeiten zur Neukundengewinnung durch Inbound Marketing in unserer Broschüre oder besuchen Sie eine unserer Informationsveranstaltungen.

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