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4 Tipps für erfolgreiches Retargeting

09.06.16 10:00
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Ist dir vielleicht auch schon einmal aufgefallen, dass dir bekannt vorkommende Werbeanzeigen auf allen möglichen Weseiten direkt ins Gesicht springen? Du wirst feststellen, dass die Werbeanzeigen immer von Webseiten stammen, die Du vor kurzem selbst besucht hast. Außerdem hast du vielleicht schon bemerkt, dass immer, wenn Du solch eine Webseite besuchst, eine andere Zusammenstellung von Werbeanzeigen für Dich zu sehen ist. Eben genauso, wie beim Besuch davor. Dieses Phänomen ist das perfekte Beispiel für eine Werbestrategie, die unter der englischen Bezeichnung „Retargeting“ bekannt ist. 

Beim sogenannten “Retargeting” oder auch “Remarketing” werden den Menschen Werbeanzeigen von zuvor besuchten Seiten quer durchs Internet angezeigt. Wenn also jemand Deine Webseite besucht, wird dabei ein Retargeting-Pixel eines Adservers als Cookie auf dessen Internet-Browser hinterlegt. Man kann sich dies als einen Code vorstellen, der die Informationen zu den Produktsuchen des Besuchers enthält. Besucht diese Person nun andere Webseiten, wird das Cookie das Werbenetzwerk Deines Retargering-Anbieters informieren, damit die passenden Werbeanzeigen für den Besucher erscheinen. Diese Strategie macht es möglich, dass Deine Werbeanzeigen in einem Werbenetzwerk mit hoher Reichweite platziert werden, allerdings werden nur die Personen die Anzeigen sehen, die auch vorher Deine Webseite besucht haben.

Verlorene Besucher zurückholen

Die Wahrheit ist, dass nur 2% der Webseitenbesucher überhaupt in einen neuen und qualifizierten Kontakt umgewandelt werden. Mit der „Retargeting“-Strategie hast Du die Möglichkeit, auch bei den restlichen 98% der Besucher auf Dauer einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Mit „Retargeting“ verleihst Du Deinem Unternehmen und Deinen Produkten einen gewissen Markenwert, denn Deine Werbeanzeigen werden bei dieser Strategie auf einigen sehr populären Webseiten zu sehen sein. Bei den Werbeanzeigen kann es sich entweder um Werbebanner handeln oder auch um Werbevideos, die auf Streaming-Webseiten geschaltet werden können. Zum Beispiel im E-commerce ist es möglich, dass du mit deinem Unternehmen die potentiell wertvollsten Interessenten in den Fokus stellst. Es sind diejenigen, die bereits deine Webseite besucht haben und dadurch einen gewissen Grad an Interesse bekundeten. Zusätzlich sind diese Personen bereits mit deinem Unternehmen und deiner Marke vertraut. Durch „Retargeting“ hast du die Chance, diese eigentlich verloren geglaubten Besucher, zurück auf Deine Webseite zu lotsen und sie doch noch in glückliche Kunden zu verwandeln. 


Funktioniert “Retargeting” in der Praxis? 

Die Fragestellung, ob „Retargeting“ in der Praxis auch wirklich funktioniert, soll an dieser Stelle erlaubt sein, denn ein Marketinginstrument ist nur so gut, wie der dadurch erzielte Umsatzzuwachs. Die Antwort ist in diesem Fall definitiv JA, denn verschiedene Studien haben gezeigt, dass durch das „Retargeting“ ein starker Zuwachs in den Umwandlungsraten (conversion rate optimisation) erzielt werden. Sogenannte Ad Responses können dabei bis zu 400% gesteigert werden.  Neben den Webseitenklicks wird aber auch die Markenbekanntheit auf kostengünstige Art gesteigert, weil eben der Streuverlust wegfällt und nur einstige Webseitenbesucher angezielt werden.Folgende Daten beweisen, dass “Retargeting” ein effektives Marketinginstrument ist:

  • Die durchschnittliche Klickrate für Werbeanzeigen, die mit dem “Retargeting” in Verbindung stehen, ist zehnmal höher als die Klickrate für herkömmliche Werbeanzeigen. 
  • Webseitenbesucher welche durch Retargeting Anzeigen wieder zurück auf die Seite kommen, schliessen mit 70% höherer Wahrscheinlichkeit den Kauf ab.
  • Insgesamt sind es ca 26% mehr Besucher die zur Webseite zurück kehren.

 

Diese Zahlen sollten jeden Zweifler überzeugen, denn zudem kann man mit dem „Retargeting“ eine 147%-tig höhere Umwandlungsrate (conversion rate optimization) erreichen, wenn man es in Kombination mit einer strategischen Kundenneugewinnung betreibt.

Allerdings solltest Du eine „Retargeting“-Kampagne gut planen, ansonsten wirst Du nämlich eine Menge Geld dafür ausgeben und am Ende noch Dein Markenimage beschädigen. 

 

Tipps für erfolgreiches Retargeting

  • Segmentiere und personalisiere die Werbanzeigen sorgfältig, denn sonst treibst du deine Wunschkunden in den Wahnsinn! Teile Deine Zielgruppen in Segmente ein und nutze personalisierte Werbeanzeigen. Die Zielgruppen sollten nach demografischen, geografischen und Kaufabsichten segmentiert werden. Idealerweise richtest du die Anzeige danach aus, in welcher Phase des Verkaufstrichter sich der Kunde gerade befindet. Das bedeutet, wenn einige Besucher nur die Webseite besucht haben, dann befinden sie sich am oberen Ende des Trichters. Dieser Zielgruppe solltest Du Anzeigen zur Verfügung stellen, die die Markenwahrnehmung erhöhen und dabei USP und Produktvorteile deutlich hervorheben. Andere Besucher befinden sich vielleicht schon im Warenkorb und verlassen die Webseite beim Kaufentschluss weil irgend etwas dazwischen kommt.. Diese Besucher befinden sich am unteren Ende des Verkaufstrichters und sollten mit höheren Kaufanreizen überzeugt werden, z. B. in Form von Rabatten. Auf diese Weise können sie im besten Fall doch noch in Kunden umgewandelt werden. So kannst Du die Umwandlungsrate deutlich erhöhen (conversion optimisation). Bedenke, dass je relevanter eine Anzeige für einen Besucher ist, desto höher wird die Chance für eine Umwandlung in einen Kunden sein. 

 

  • Übertreibe es nicht 
    Du solltest die Häufigkeit, mit der die Anzeigen erscheinen, limitieren. Leider kann es einen negativen Effekt haben, wenn Besucher der Webseite Deine Anzeigen auf zu vielen Webseiten angezeigt bekommen. Seien wir uns ehrlich: Zu viel nervt und das kann eine negative Auswirkung auf deine Marke haben.  Experten sagen, dass ca. 17 bis 20 Anzeigen im Monat pro Besucher ausreichen. Auf jeden Fall solltest Du verhindern, dass Deine Zielgruppe mit Anzeigen nur so überschüttet wird. 

 

  • Auf keinen Fall Anzeigen bei Kunden anzeigen, die bereits gekauft haben.
    Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass Besucher, die bereits zu Kunden geworden sind, nicht die gleichen Anzeigen sehen, wie potentielle Kunden bzw. Interessenten. Den Schuh, den du gerade gekauft hast, willst du wohl nicht ständig wieder sehen. Im Gegenteil: Das macht einen ziemlich schlechten Eindruck nicht nur von der Marketingabteilung des Unternehmens. Anstatt dessen schaltet man diesen Kunden besser Anzeigen, welche die Kommunikation weiter führen.  Vielleicht mit einem Rabatt für Einlegesohlen die zum bereits gekauften Schuh passen oder wie wärseinfach mal mit einem Danke!
  • A/B Testing
    Vergleiche verschiedene Varianten der Anzeigen und ziehe einen Marketingexperten zu Rate, der die nötige Expertise auf diesem Gebiet vorweisen kann. Mit verschiedenen Kaufanreizen, wie Rabatten oder Garantieverlängerunggen, kannst Du die Klickraten Deiner Anzeigen erhöhen. Finde heraus, was bei Deiner Zielgruppe am besten ankommt.
    Vielleicht mit einem Rabatt für Einlegesohlen die zum bereits gekauften Schuh passen oder wie wärs einfach mal mit einem Danke!

 

Wenn Du all diese Aspekte und Informationen beachtest, sollte einer erfolgreichen „Retargeting“-Kampagne nichts mehr im Wege stehen. 

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